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Ein weitererparamilitärischer Spielenachmittag, um dem derzeitigen Trend in der
Kzllzt, der Wöederentdeckung des Wehrdienstes und militärischer Spielchen,
gerechtzu werden. Geschichte der GSG 9 Nach dem palästinensischen Attentat auf
das israelische Olympia-Team 1972 in München und dem verzweifelten Versuch der
Polizei, die israelischen Geiseln auf dem Flughafen Fürstenfeldbruck zu
befreien, der in einer vnlden Schießerei endet und den Tod aller 9 Geiseln, der
5 Terroristen und eines Beamten zur Folge hat, gründet Hans-Dietrich Genscher
am 29. September 1972 die Spezialeinheit GSG 9 (Grenzschutzgruppe 9). Sie
besteht aus knapp 200 Mann und ihre Aufgabe ist die Bekämpfung von Terrorismus
und Schwerstkriminalität. Durch die erfolgreiche Befreiung des entführten
Flugzeuges ,,Lar1dshut“ 1977 in Mogadiscio (Somalia) (unter Bundeskanzler
Helmut Schmidt), bei der keine Geisel getötet und nur eine verletzt wurde,
jedoch keiner der vier arabischern Terroristen entkam, wurde die GSG 9 zum
Mythos. Seit dem gab es jedoch wenige große Einsätze, die GSG 9 wurde zum
Personenschutz, zur Begleitung von Geldtransporten und zur Bekämpfung des
Drogenhandels eingesetzt. Die Festnahme der mutmaßlichen Terroristin Birgit
Hogefeld in Bad Kleinen (Mecklenburg) 1993, bei der der 25jährige Beamte
Michael Newrzella starb (der erste tote Beamte in einem Einsatz der GSG 9
überhaupt) und der Terrorist Grams möglicherweise nach seiner Überwältigung
,,exekutiert" wurde, liess den Mythos verblassen und fachte Diskussionen über
eine mögliche Auflösung der GSG 9 an; jedoch stellte sich der Bundeskanzler
Helmut Kohl hinter die Truppe. Neben der GSG 9 gibt es noch das mobile
Einsatzkommandos (MEK) des Bundeskriminalamtes und Sondereinsatzlconnnandos
(SEK) der Länderpolizeien mit ähnlichen Aufgaben, die jedoch regelmäßig
eingesetzt werden. Ausbildung in der GSG 9 Die Aufnahmeprüfung ist hart: Die
Zahl der Bewerber ist auf jährlich 200 bis 300 zurückgegangen, 80 Prozent
fallen durch die Prüfung durch. Ein Drittel der erfolgreichen Bewerber bricht
die achtmonatige Ausbildung ab. Die Aufnahmeprüfung umfasst sportliche
Leistungstests, einen Reaktionszeittest und psychologische Tests, u. a.
Verhalten unter außerordentlichen Belastungen. ln der Ausbildung lernen die
Beamten Schießen (,,auf 300m ein Fünfmarkstück treffen"), waffenlos Kämpfen,
Klettern, Abseilen, blasenlos Tauchen, Observieren, unvermutet Festnehmen und
Autofahren wie Leinwandstars. Auch auf das psychologische Training wird
wertgelegt: das Verhalten der Täter wird studiert, immer wieder kommen
unvorhergesehene Belastungen auf die Beamten zu wie geplante Zusammenbrüche der
Organisation, Ausbleiben der Verpflegung etc. Quelle: u.a. FAZ 5.9.93
,,Schatten über der Elite—Einheit"